{"id":15,"date":"2014-08-23T16:38:26","date_gmt":"2014-08-23T14:38:26","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?page_id=15"},"modified":"2019-03-05T10:22:33","modified_gmt":"2019-03-05T09:22:33","slug":"die-kg-grau-blau","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.grau-blau.de\/?page_id=15","title":{"rendered":"Die KG Grau-Blau"},"content":{"rendered":"<p>Gru\u00dfworte sind ein echter Knaller, ein Publikumsrenner! Jede(r) liest sie, jeder(r) mag sie, erfreut sich am schier grenzenlosen Einfallsreichtum mit dem sich wortgewaltige Lobeshymnen und Gl\u00fcckw\u00fcnsche paaren. Ein T\u00f6lpel, wer sich ziert und kein Gru\u00dfwort mehr spendiert.<\/p>\n<p>Wenn ein Karnevalsverein sein 70-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um feiern kann, dann ist das in unserer heutigen schnelllebigen Zeit ein beeindruckendes Ereignis. Ein toller Erfolg f\u00fcr die vielen flei\u00dfigen K\u00f6pfe und H\u00e4nde, die zum Erreichen dieses Ziels beigetragen haben und auch weiter beitragen werden. Und ein Riesenerfolg f\u00fcr die Stadt und Verbandsgemeinde H\u00f6hr-Grenzhausen. Wir k\u00f6nnen stolz sein, was unsere Stadt an Brauchtum und Kultur gerade im Karneval zu bieten hat.<\/p>\n<p>Kultur, was ist das eigentlich? Man trifft immer wieder auf Zeitgenossen, die den Begriff Kultur sehr einschr\u00e4nkend verstehen und \u00e4u\u00dferst subjektiv definieren. Im weitesten Sinne umfasst Kultur aber alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Gegensatz zu der von ihm nicht geschaffenen Natur. Die \u2013 von Menschen kreierten \u2013 Traditionen und Braucht\u00fcmer sind damit integraler Bestandteil der Kultur.<\/p>\n<p>Die Karnevalsvereine sind nicht nur in der f\u00fcnften Jahreszeit aktiv, sondern das ganze Jahr \u00fcber. Denn die Vorbereitung der \u201etollen Tage\u201c erfordert viel Zeit, Einfallsreichtum und Engagement. Als Lohn und Dank f\u00fcr diesen unerm\u00fcdlichen Einsatz erhalten die Akteure vor, auf und hinter der B\u00fchne den Applaus des Publikums. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. In der heutigen Zeit keine leichte Aufgabe f\u00fcr einen Verein, ehrenamtliche Mitglieder zu finden, die ihre Freizeit opfern, um dem Publikum eine tolle Show zu bieten und ein paar Stunden aus dem Alltag zu entf\u00fchren. In einer Welt, die nach Macht und Geld strebt, wo Kinder zu Opfern aber auch T\u00e4tern werden und Gewalt und Terror die Tagesthemen pr\u00e4gen. Besuchen Sie die Sitzungen und haben Spa\u00df und Freude an dem Programm, was Ihnen geboten wird. Unterst\u00fctzen Sie den Karneval in H\u00f6hr-Grenzhausen, den Karneval bei Grau-Blau.<\/p>\n<p>Wie alles begann\u2026<\/p>\n<p>Am 27.Oktober 1949 sa\u00dfen einige entschlossene M\u00e4nner zusammen und fassten die schon Tage zuvor als Gespr\u00e4chsthema Nr. 1 im Stadtteil Grenzhausen kursierenden Ideen und Aktivit\u00e4ten in wohlgeordnete S\u00e4tze. Man brachte alles fein s\u00e4uberlich zu Papier, es wurde unterschrieben und damit hatte die Geburtsstunde der \u201eKarnevalsgesellschaft GRAU-BLAU\u201c geschlagen.<\/p>\n<p>Dies klingt heute, im Jahre 2019, recht einfach. Damals aber galt es, nur mit Idealismus aus dem Nichts etwas aufzubauen \u2013 nur vier Jahre nach dem zweiten Weltkrieg. Die Geschichte begann in der Gastst\u00e4tte \u201eKannenb\u00e4ckerstadt\u201c. F\u00fcr die \u00e4lteren Einwohner das \u201eKasino\u201c, f\u00fcr die J\u00fcngeren das \u201eKasino \u2013 keramisch, kulinarisch, kulturell\u201c in der danach benannten Kasinostra\u00dfe in Grenzhausen.<\/p>\n<p>Wir sind stolz auf die Geschichte von \u201eGRAU-BLAU\u201c, die den Menschen Freude gebracht hat, als Freude und Frohsinn absolut noch keine g\u00e4ngigen Worte waren, als es noch kein Fernsehen, Computer, schnelles Internet oder Smartphone gab, womit man sich die Zeit vertreiben kann konnte. Wir gedenken in dem Zusammenhang jener M\u00e4nner, die den Ruf von \u201eGRAU-BLAU\u201c begr\u00fcndet haben\u2026.einer nach dem anderen hat sich in die Gr\u00fcndungsliste eingetragen und wir lesen von oben die Namen:<\/p>\n<p>Werner Behrens, Willi Schmengler, Willi Klein, Ernst C\u00e4sar, Walter Kohlenberg, Walter Spies, Paul Remy, Walter Klauer, Kurt Hebel, Horst Montanus, Richard B\u00f6hmer, Heinz Heuser, Edgar Ketterer, Erich Schwickert, Gerhard Schwaderlapp, Willi Breiden, Walter Leinert, G\u00fcnter Heuser, Emil Oster und Siegfried Schnug. Kurz danach traten noch bei: Edmund Merkelbach, Gerd Bijl, Heinrich Tebbe, Reinhard Faust, Hans Galle und Ludwig Heuser.<\/p>\n<p>Allen diesen M\u00e4nnern der sogenannten \u201eersten Stunde\u201c sind wir sehr dankbar, dass sie in der schwierigen Zeit diese Gesellschaft gegr\u00fcndet haben. Der Zweck wurde damals klar und deutlich formuliert und in \u00a7 3 der ersten Satzung festgeschrieben: \u201eZweck der Gesellschaft ist, den rheinischen Karneval in alter, heimatlich-volkst\u00fcmlicher Art, neu entstehen zu lassen, den karnevalistischen Gedanken zu f\u00f6rdern und die Geselligkeit zu pflegen, sowie in der Karnevalszeit Sitzungen und Feste zu veranstalten.\u201c Wie sich die Zeiten \u00e4ndern, sieht man auch an der Formulierung der heutigen Satzung, die nat\u00fcrlich \u00fcber die Jahre hin modernisiert und den Gegebenheiten angepasst werden musste. Der eigentliche Zweck der Gesellschaft ging dabei nat\u00fcrlich nie verloren. Erinnern wollen wir auch an Paul Remy allgemein bekannt unter dem Namen \u201eMotzeb\u00e4cker\u201c. Er war es, auf dessen Vorschlag unsere Gesellschaft den Namen \u201eGRAU-BLAU\u201c erhielt, in Anlehnung an unsere heimische Industrie.<\/p>\n<p>Der erste Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:<\/p>\n<p>Vorsitzender: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Walter Spies<\/p>\n<p>Stellvertreter: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Willi Breiden<\/p>\n<p>Schatzmeister:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Walter Kohlenberg<\/p>\n<p>Schriftf\u00fchrer:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ernst C\u00e4sar<\/p>\n<p>Organisatoren:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Werner Behrens und Erich Schwickert<\/p>\n<p>Beisitzer:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Richard B\u00f6hmer<\/p>\n<p>Im 70. Jahr nach der Gr\u00fcndung sollte man sich den Formularkrieg von damals noch einmal in Erinnerung rufen, um zu verstehen, welche Schwierigkeiten zu \u00fcberwinden waren. Zum Beispiel verlangte die franz\u00f6sische Besatzungsmacht Kenntnis von jeder Vereinsgr\u00fcndung. Es musste ein Antrag an das Landratsamt gestellt werden. Dazu kamen f\u00fcnf Frageb\u00f6gen, zwei Amnestiebescheinigungen, je eine Abschrift des Gr\u00fcndungsprotokolls und der Satzung in deutscher und franz\u00f6sischer Sprache. Schlie\u00dflich durfte zu dieser Zeit, kurz nach dem Kriege, nicht jeder Spa\u00df machen der wollte!<\/p>\n<p>Heute geht das sicher einfacher. Dennoch verstehen manche Menschen unter Karneval, Fastnacht oder Fasching leider oft nur allgemeine Belustigung, Unterhaltung, Witz und \u00e4hnliches. Mit \u201e\u00e4hnliches\u201c meine ich das Herabstufen des Brauchtums auf eine reine \u201eSaufveranstaltung\u201c. Genau das ist es n\u00e4mlich nicht. Karneval, Fastnacht und Fasching sind drei Begriffe f\u00fcr ein einmaliges Brauchtumsfest. Es hat tiefen historischen Ursprung, regelt sich am christlichen Kalender und ist f\u00fcr unser Volk ein St\u00fcck Kulturgut. Deshalb ist es auch wichtig, dass wir uns dieses wertvolle Brauchtum erhalten, es pflegen und an die n\u00e4chsten Generationen weitergeben. Ganz im Sinne unserer Vorfahren und der Urv\u00e4ter von GRAU-BLAU 1949.<\/p>\n<p>Bereits einen Monat nach Gr\u00fcndung fand am 26. November 1949 die erste \u00f6ffentliche Sitzung statt. Und zwar im Festsaal in der besagten Gastst\u00e4tte \u201eKannenb\u00e4ckerstadt\u201c. Das schnell zusammengestellte Programm wies zwar noch ein paar L\u00fccken auf (wem wollte man es verdenken), was sich aber schon zur zweiten Kappensitzung am 21.1.1950 \u00e4ndern sollte. Der Eintritt lag damals bei 1 DM pro Person. In dieser jungen Zeit des Vereins wurde bereits beschlossen, einen Rosenmontagszug durch die Stra\u00dfen ziehen zu lassen. Der erste Rosenmontagszug in H\u00f6hr-Grenzhausen. Die Wagen wurden damals noch von K\u00fchen und die sog. Prunkwagen von Pferden gezogen. Traktoren oder LKW gab es keine. Ein erster Meilenstein in der Geschichte von GRAU-BLAU und Spektakel f\u00fcr die durch den Krieg arg gebeutelte Bev\u00f6lkerung. In seinem ersten R\u00fcckblick sagte der damalige Vorsitzende Walter Spies: \u201e\u00dcber den mit viel, viel Arbeit verbundenen Rosenmontagszug kann ich nur das eine sagen, dass er alle unsere Erwartungen weit \u00fcbertroffen hat. Was hier geschaffen wurde war bisher in H\u00f6hr-Grenzhausen an Karneval noch nie dagewesen. Dies waren wohl das sch\u00f6nste Geschenk und der sch\u00f6nste Dank, der all denjenigen zuteilwurde, die durch ihre Arbeit geholfen hatten, dieses Sch\u00f6ne zu erstellen.\u201c Diese S\u00e4tze gelten unver\u00e4ndert bis heute und sind immer wieder der Ansporn f\u00fcr die n\u00e4chste Kampagne. Bereits in der zweiten Kappensitzung hatte die \u201cGro\u00dfe Karnevalsgesellschaft Die Bemoosten\u201c aus Vallendar teilgenommen und kr\u00e4ftig Geburtshilfe geleistet. In dieser Zeit entstand auch die Freundschaft mit den Karnevalisten vom \u201cD\u00e4hler Bornskrug\u201c aus Ehrenbreitstein und mit der Karnevals-Gesellschaft \u201cHeiterkeit\u201c aus Montabaur. Es war immer ein Erlebnis, wenn deren B\u00fcttenasse nach H\u00f6hr-Grenzhausen kamen, hei\u00dft es. Sie wurden in Grenzhausen ebenso gefeiert wie die \u201cGRAU-BLAUEN\u201c in Montabaur.<\/p>\n<p>Mitte der f\u00fcnfziger Jahre muss ein wahrer Boom auf die \u201cGRAU-BLAU\u201c-Sitzungen eingesetzt haben. Laut Vorstandsprotokoll vom 13.8.1954 wurden f\u00fcr die kommende Session bereits vier Sitzungen vorgesehen und dazu hei\u00dft es w\u00f6rtlich: \u201cUm das Gedr\u00e4nge und die unliebsamen Vorkommnisse vor den Sitzungen zu vermeiden, sollen die Pl\u00e4tze in Zukunft nummeriert werden.\u201c Der Kartenverkauf war also schon immer ein problematisches Thema, mit all seinen Fassetten und ist es teils noch bis heute geblieben (fragt mal Ute Heuser ;-)).<\/p>\n<p>Trotz voller Sitzungen und gro\u00dfer Erfolge war das Geld aber immer knapp. Im Protokoll vom 15.10.1955 steht: \u201cF\u00fcr die Prinzengarde wurden 7 Dreispitze bewilligt, die die Firma Claren herstellt. Der Preis betr\u00e4gt pro Hut 11 DM. Der Rechnungsbetrag wird uns so lange gestundet, bis wir Geld nach der zweiten oder dritten Sitzung verf\u00fcgbar haben.\u201c Man l\u00f6ste alle Probleme gemeinsam und es entstand ein gro\u00dfes Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl. Das ist auch bis heute so geblieben. Das Geld ist immer noch knapp und nur mit dem Eintrittsgeld ist eine Karnevalskampagne leider nicht zu finanzieren. Ansonsten m\u00fcsste der Eintrittspreis bei 35 EUR und mehr pro Karte liegen. Das w\u00fcrde niemand bezahlen und der Saal bliebe leer. An der Stelle sei kurz erw\u00e4hnt, dass es unabdingbar war, in 2019 den Eintrittspreis erstmals auf 20 EUR pro Ticket anzuheben. Die 2 EUR mehr sind kein zus\u00e4tzlicher Gewinn f\u00fcr den Verein, sondern decken geradeso die Mehrausgaben f\u00fcr Trainingsbetrieb Ballett, Sitzungsband und Technik.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang ist auch unsere Fastnachtszeitung \u201eder Narrenspiegel\u201c zu erw\u00e4hnen, deren Erl\u00f6s uns immer ganz gut geholfen hat und bis heute fester Bestandteil in der Finanzplanung des Vereins ist. Erfunden von Gr\u00fcndungs- und langj\u00e4hrigem Vorstandsmitglied Willi Klein, wurde unter Mitwirkung von Erwin Ketterer bereits 1952 die erste Fastnachtszeitung herausgegeben und es wurde bis dato kein Jahr ausgelassen. Gro\u00dfen Anteil daran hatten auch der leider bereits verstorbene Werner Klein (der Postillion) und Friedhelm Georg. An dieser Stelle m\u00f6chte ich auch zwei Personen der Neuzeit meinen Dank und allergr\u00f6\u00dften Respekt aussprechen, die in den letzten Jahren als Protagonisten und pr\u00e4gende Figuren den Narrenspiegel am Leben erhalten haben: Mirco Moskopp und in diesem Jahr ganz besonders Thilo Becker. Ohne die beiden w\u00fcrde es wahrscheinlich heute keinen Narrenspiegel mehr geben. Beim Schreiben und Recherchieren dieser Zeilen ist mir selbst erstmal bewusstgeworden, wie viel Arbeit und Kreativit\u00e4t darin stecken. Es m\u00fcssen Ideen gesammelt, Texte geschrieben, Bilder gesucht\/gemacht werden. Dar\u00fcber hinaus wird die Zeitung in stundenlanger Kleinstarbeit von Eigenhand grafisch gesetzt und gestaltet, da wir uns einen professionellen Grafiker nicht leisten k\u00f6nnen. Ansonsten m\u00fcssten wir f\u00fcr den Narrenspiegel Geld verlangen, was wir aber nicht m\u00f6chten. Wir finanzieren uns lediglich \u00fcber die geschalteten Werbeanzeigen. Hier ein besonderer Dank an alle Inserenten und an Maik Bremermann f\u00fcr das \u201eHacken ablaufen\u201c und Anzeigen einholen. Das passiert alles im Hintergrund, alles unauff\u00e4llige und ruhige Arbeiter, eben Idealisten. Die einen stehen auf der B\u00fchne im Rampenlicht, die anderen fast unbemerkt hinter den Kulissen. Manchmal ungerecht, aber so ist das leider in einem Verein.<\/p>\n<p>Ein Aush\u00e4ngeschild von GRAU-BLAU ist mit Sicherheit das Grau-Blau Ballett. Bis in die 60er Jahre bestand die Garde aus strammen Kerlen bewaffnet mit Holzgewehren und schlanken M\u00e4dchen, unter dem Kommando von G\u00fcnther Zeiler und sp\u00e4ter Conny Schneider. Leider war Anfang der 60er Jahre der Nachwuchs f\u00fcr die Garde nicht mehr ausreichend, so dass diese sch\u00f6ne Einrichtung aufgegeben werden musste. Nun war aus den Neuanf\u00e4ngen eine Tanzgruppe \u2013 das Grau-Blau Ballett &#8211; geworden, der \u00fcber Jahrzehnte in der Ballettschule St\u00fctzer in Koblenz das erforderliche K\u00f6nnen beigebracht wurde. Seit knapp 10 Jahren geht GRAU-BLAU nun andere, modernere Wege. Highlights der letzten Jahre waren mit Sicherheit der Tanz der Vampire, Piraten, Queen oder in im letzten Jahr Tarzan. So konnte man im Jahr 2018 auch das gr\u00f6\u00dfte Grau-Blau Ballett aller Zeiten pr\u00e4sentieren. Mit 27 T\u00e4nzerinnen und 5 T\u00e4nzern bestand das Ballett aus so vielen aktiven Mitgliedern wie noch nie und t\u00e4nzerisch auf h\u00f6chsten Niveau (Chapeau Stefan Haas). Dies ist mit Sicherheit auch der hervorragenden Arbeit der Ranzengarde Gr\u00fcn-Gelb zu verdanken, wo junge T\u00e4nzer\/innen bereits im fr\u00fchen Kindesalter ausgebildet und an den Karneval der Gro\u00dfen herangef\u00fchrt werden. Dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>Zahlreiche Redner, S\u00e4nger und Elferr\u00e4te haben in den letzten 70 Jahren ihr n\u00e4rrisches Zuhause auf der grau-blauen B\u00fchne gefunden. Viele kamen, viele gingen, einige blieben in Erinnerung. Alle Personen hier aufzuz\u00e4hlen w\u00e4re eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, jeder einzelne h\u00e4tte es verdient, w\u00fcrde hier aber den Rahmen sprengen. Daher bitte ich um Verst\u00e4ndnis, hier ein paar wenige, herausragende Pers\u00f6nlichkeiten zu nennen. Gerne erinnert man sich an Otmar Metternich, der als Sitzungspr\u00e4sident, aber auch als B\u00fcttenredner ein K\u00f6nner seines Fachs gewesen war. Ihm folgte Ewald Schymurra, der ein Schuss Kom\u00f6diantenblut in sich trug und als Meister des Zwiegespr\u00e4chs galt (als Anton und Richter mit Willi Schmidt). Diesen Titel trugen sp\u00e4ter auch Detlef Heuser und Werner Klein alias \u201eder Klempner und der Postillion\u201c &#8211; unvergessen. Ein weiteres Highlight in der \u00c4ra der Zwiegespr\u00e4che waren mit Sicherheit auch die Auftritte von Werner Normann und \u201eBaas Thekla\u201c Helmut Stauber. Auch als B\u00fcttenredner bewies Werner Normann sein absolutes K\u00f6nnen. Ihm folgten Namen wie G\u00fcnther K\u00f6nigs, der als Baron von M\u00fcnchhausen den Protokolarius auf eine neue, seine eigene Art verk\u00f6rperte oder Bernd Liesenfeld, der in vielen Rollen Glanzpunkte auf der grau-blauen Sitzung setzte. Unvergessen sicher seine tollen Auftritte mit Holger Rech. Viele Fassetten zeigte auch immer wieder Anja Hewer, die als \u201eTussi vom Westerwald\u201c gekonnt die Lachmuskeln des Publikums zu strapazieren wusste. Michael Walder setzte die \u00c4ra des \u201eneuartigen Protokollanten\u201c fort und bewies als Joker mit Wort und Witz \u00fcber 20 Jahre lang sein K\u00f6nnen. Ein heute noch herausragender Redner war zudem \u00fcber 30 Jahre lang unser Sitzungspr\u00e4sident: Thomas Paulsen. Bei keiner seiner Reden auf Grenzh\u00e4user Platt blieben die Augen trocken. Immer ein absolutes Highlight. Damit sind wir Redner-technisch auch schon in der Neuzeit angelangt, wo Namen wie Jupp Schmitz (Martin Staudt), Mechthild Bechtild (Natascha Bayer), Marlene Jaschke (Bernd Opitz) oder der m\u00fcndige B\u00fcrger (Norbert Weber) seit Jahren Garant f\u00fcr tolle Sitzungsmomente sind. Gesanglich haben \u00fcber Jahre der Thalianer-Chor aus Ebernhahn und eine Kapelle namens \u201eThe Bringos\u201c f\u00fcr Stimmung gesorgt. Seit mehr als 20 Jahren leitet nun Mario Meister die grau-blaue Sitzungsband (u.a. bekannt als \u201eUkrainische Zirkuskapelle\u201c) und die grau-blauen Engel (Melli Gisch, Sylvia Staudt und Nicole Bumplies) heizen dem Publikum auf den Sitzungen richtig ein. Vielen Dank in dem Zusammenhang an Sandra Gebauer, die \u00fcber Jahre Teil der Engel war und unser Grau-Blau Lied zum Abschluss der Sitzungen gesungen hat.<\/p>\n<p>Vieles hat sich ge\u00e4ndert, vieles aber auch nicht. Tradition folgt der Moderne oder die Moderne der Tradition. Beides im Gleichgewicht.<\/p>\n<p>Wenn auch GRAU-BLAU sozusagen den Karneval in H\u00f6hr-Grenzhausen nach dem Kriege mehr oder weniger \u201derfunden\u201c hatte, so etablierte sich anfangs der f\u00fcnfziger Jahre im Stadtteil H\u00f6hr die Karnevalsabteilung \u201cRot-Wei\u00df\u201c des damaligen Sportvereins \u201cEintracht H\u00f6hr\u201c, heute \u201eSportfreunde H\u00f6hr-Grenzhausen\u201c. Die GRAU-BLAUen machten damals alles alleine; sie suchten die Prinzenpaare aus, sie proklamierten diese in einer ihrer Sitzungen und sie organisierten den Fastnachtszug. Es ist verst\u00e4ndlich, dass die aufstrebenden \u201cRot-Wei\u00dfen\u201c daran teilhaben wollten. Das ging nat\u00fcrlich nicht immer reibungslos. Es gab viele lange Auseinandersetzungen, auch mit nicht immer ganz fairen Mitteln. Die einen wollten etwas vom Kuchen abhaben, die anderen nat\u00fcrlich nicht hergeben. Daraus entstand 1961 das Komitee Fastnachtzug, eine Art neutrale \u00fcbergeordnete Stelle f\u00fcr die Auswahl, Proklamation und Betreuung der jeweiligen Prinzenpaare, sowie die Organisation des Umzuges. GRAU-BLAU konnte das alleine nicht mehr bew\u00e4ltigen und man besann sich auf die Kernkompetenzen.<\/p>\n<p>Alles braucht auch seine Zeit und wenn es einige Jahrzehnte dauert. Heute besteht das Mauerwerk zwischen GRAU-BLAU und Rot-Wei\u00df aus gesunder Rivalit\u00e4t. Die Vereinsf\u00fchrungen beider Vereine stammen heutzutage aus einem Verein, der Ranzengarde Gr\u00fcn-Gelb. Dennoch m\u00f6chten beiden Seiten in jedem Jahr besser sein als der andere. Das ist legitim und belebt das Gesch\u00e4ft. Ein Garant daf\u00fcr, dass der Karneval in H\u00f6hr-Grenzhausen noch lange bestehen bleibt. Das geht nat\u00fcrlich nicht ohne den richtigen Unterbau. Diesen Unterbau bildet die Ranzengarde Gr\u00fcn-Gelb, ein Kinder- und Jugendkarnevalsverein, gegr\u00fcndet im Jahre 1973. Die Initiatoren waren der damals erst 14-j\u00e4hrige Thomas Gelfort und die seit vielen Jahren im Karnevalsgeschehen engagierte Edith Nettstraeter. Man kann beiden nicht genug f\u00fcr diese geniale Idee danken. Heute ist die Ranzengarde ein Verein mit 550 Mitgliedern, der Kindern und Jugendlichen im Alter von 4- bis \u00fcber 20 Jahren schon fr\u00fch die M\u00f6glichkeit gibt, aktiv am Karneval teilzunehmen und sich auf der B\u00fchne zu verwirklichen. Im Laufe einer Sitzung nehmen 150 Kinder und Jugendliche aktiv am karnevalistischen Geschehen teil. Wir sind froh, dass es Euch gibt. Ich pers\u00f6nlich bin sehr stolz, ein Gr\u00fcn-Gelber zu sein.<\/p>\n<p>GRAU-BLAU hat in den letzten 70 Jahren auch einige Prinzenpaare gestellt. Im ersten Jahr 1950 gab es auch schon ein Prinzenpaar. Die erste Prinzessin war Maria Sahm und der Prinz Alfred Ketterer. Insgesamt 8 Jubil\u00e4umsprinzenpaare brachte GRAU-BLAU hervor und noch viele andere Prinzenpaare, die ihr grau-blaues Zepter schwangen und die N\u00e4rrinnen und Narren von H\u00f6hr und Grenzhausen regierten.<\/p>\n<p>Ein Meilenstein in der Geschichte von GRAU-BLAU war sicherlich der Hallenkauf im Jahr 2011. Aus finanziellen Gr\u00fcnden musste das Objekt vom damaligen Eigent\u00fcmer den Sportfreunden H\u00f6hr-Grenzhausen verkauft werden. H\u00e4tte GRAU-BLAU es nicht gekauft, w\u00fcrde jetzt wahrscheinlich eine Lagerhalle den Turnplatz zieren, mitten in Grenzhausen als Umschlagplatz f\u00fcr ein Speditionsunternehmen. Damit w\u00e4re GRAU-BLAU heimatlos geworden. Also musste die Situation beim Schopfe gepackt und die Halle gekauft werden. Allen voran Friedhelm Georg, der f\u00fcr die Abwicklung hauptverantwortlich zeichnete. Danke Friedhelm, dass wir heute noch eine Heimat haben. Die Gastst\u00e4tte wurde in Dat Brauhaus umgetauft. Damit war es besiegelt. GRAU-BLAU war damit nicht nur ein Karnevalsverein, sondern ein kleines Wirtschaftsunternehmen. Leider waren wir mit zwei P\u00e4chtern im Brauhaus nicht erfolgreich, was ein gro\u00dfes Loch in die schon eh kleine, grau-blaue Kasse gerissen und dem Verein fast sprichw\u00f6rtlich das Genick gebrochen hat. Die eiserne Reserve musste angebrochen werden. Ein Horrorszenario f\u00fcr jeden Vereinsvorstand. Wir haben \u201egeradeso die Kurve gekratzt\u201c. Aus heutiger Sicht war es die beste Entscheidung, neue Wege zu gehen und sich nicht mehr aktiv um einen Brauhaus Wirt zu bem\u00fchen und g\u00e4nzlich auf eine Verpachtung au\u00dferhalb der Karnevalszeit zu verzichten. Stattdessen wurde ein Catering-Konzept erstellt und der Komplex nur f\u00fcr die Karnevalszeit verpachtet. Wir bedanken uns in dem Zusammenhang f\u00fcr die stets sehr gute und angenehme Zusammenarbeit mit Bettina Huth und ihrem Team. Gleichzeitig freuen wir uns in diesem Jahr auf unseren neuen Partner Sascha Hulawe von den Cocktailprofis.<\/p>\n<p>Viele k\u00f6nnen sicher die Namen der Gr\u00fcndungsmitglieder noch einsortieren und es werden Erinnerungen geweckt. Um die Geschichte unserer Gesellschaft auch bei denen lebendig bleiben zu lassen, die zur Zeit der Gr\u00fcndungsversammlung noch lange nicht das Licht der Welt erblickten, sollen hier einige Namen aus 70 Jahren GRAU-BLAU genannt sein:<\/p>\n<p>Sitzungspr\u00e4sidenten:<\/p>\n<p>Lutz Heuser\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1949 \u2013 1951<\/p>\n<p>Werner Klein\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a01952 \u2013 1953<\/p>\n<p>Heino Lohse\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1954 \u2013 1956<\/p>\n<p>Otmar Metternich\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a01957 \u2013 1964<\/p>\n<p>Wilfried Simonis\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a01965 \u2013 1968, 1973<\/p>\n<p>Willi Schmidt\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1969 \u2013 1972<\/p>\n<p>Werner Normann\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a01974 \u2013 1984<\/p>\n<p>Thomas Paulsen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1985 \u2013 2014<\/p>\n<p>Andre Geilen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2015 \u2013 heute<\/p>\n<p>Vorsitzende:<\/p>\n<p>Walter Spies\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1949 \u2013 1952<\/p>\n<p>Lutz Heuser\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1953 &#8211; 1961<\/p>\n<p>Ewald Schymura\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a01962 \u2013 1968<\/p>\n<p>R\u00fcdiger \u201eAmbert\u201c Remy\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a01969 \u2013 2000<\/p>\n<p>Friedhelm Georg\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2001 \u2013 2011<\/p>\n<p>Kai-Uwe Hurtner\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a02012 \u2013 2014<\/p>\n<p>Carsten Gr\u00e4f\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2015 \u2013 heute<\/p>\n<p>Ehrenmitglieder:<\/p>\n<p>Margret Schwaderlapp<\/p>\n<p>Ute Heuser<\/p>\n<p>Ehrenpr\u00e4sidenten:<\/p>\n<p>Werner Normann<\/p>\n<p>Thomas Paulsen<\/p>\n<p>Ehrenvorsitzende:<\/p>\n<p>R\u00fcdiger \u201eAmbert\u201c Remy<\/p>\n<p>Friedhelm Georg<\/p>\n<p>Jeder f\u00fcr sich genommen hat seinen gro\u00dfen Beitrag zum Erfolg von GRAU-BLAU beigetragen und ist entsprechend zu w\u00fcrdigen. Stellvertretend f\u00fcr alle vorgenannten m\u00f6chte ich jedoch ein paar Pers\u00f6nlichkeiten hervorheben, die den Verein \u00fcber Jahrzehnte gepr\u00e4gt haben\u2026.allen voran unser Ehrenvorsitzender R\u00fcder \u201eAmbert\u201c Remy und unser Ehrenpr\u00e4sident Thomas Paulsen. Beide haben mehr als 40 Jahre aktiv jedes Kapitel des GRAU-BLAUen Buches mitgeschrieben und \u00fcber 30 Jahre in ihren \u00c4mtern als 1. Vorsitzender und Sitzungspr\u00e4sident das Narrenschiff gelenkt. Eine weitere pr\u00e4gende Pers\u00f6nlichkeit ist Thilo Becker. Er ist seit 1992 unser Schatzmeister und gef\u00fchlt Zweidrittel seiner T\u00e4tigkeiten f\u00fcr GRAU-BLAU haben eigentlich nichts mit dem Amt des Schatzmeisters zu tun. Er ist u.a. verantwortlich f\u00fcr die Homepage, dreht Videos, macht Bilder und seit 1991 Redaktion Narrenspiegel. Auch zwei Damen im Verein verdienen h\u00f6chstes Lob und Anerkennung, Margret Schwaderlapp und Ute Heuser. Margret Schwaderlapp war fast 30 Jahre lang 2. Vorsitzende und verantwortlich f\u00fcr das Grau-Blau Ballett. Ute Heuser ist seit 1972 aktiv dabei, zun\u00e4chst im Ballett und sp\u00e4ter als Unterst\u00fctzung von Margret f\u00fcr die Ballettbetreuung. Von 2000 bis 2015 war sie ebenfalls 2. Vorsitzende und macht ganz nebenbei seit 1999 den bereits zitierten \u201eunliebsamen\u201c Kartenvorverkauf. Euch allen geb\u00fchrt unser allergr\u00f6\u00dfter Respekt, Dank und Anerkennung.<\/p>\n<p>Anerkennung ist ein gutes Stichwort. So war es R\u00fcdiger \u201eAmbert\u201c Remy, der im Jahr 2004 erstmals den Ehrenorden \u201eGrau-Blauer Ambert\u201c gestiftet und verliehen hat. Dieser Orden avancierte schnell zur h\u00f6chsten Auszeichnung der Gesellschaft, als Anerkennung f\u00fcr besondere Verdienste. Stolz ist, wer diesen Orden tragen darf.<\/p>\n<p>Die Ordenstr\u00e4ger seit 2004:<\/p>\n<p>2004\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Thomas Paulsen und Margret Schwaderlapp<\/p>\n<p>2005\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ute Heuser<\/p>\n<p>2006\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Werner Klein<\/p>\n<p>2007\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Thilo Becker<\/p>\n<p>2008\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Reinhard Heuser<\/p>\n<p>2009\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Friedhelm Georg<\/p>\n<p>2010\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Nicole Berger<\/p>\n<p>2011\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Olaf Heuser<\/p>\n<p>2012\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Erol Yarkin<\/p>\n<p>2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Uwe Plieth<\/p>\n<p>2014\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Werner Normann<\/p>\n<p>2015\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Carsten Gr\u00e4f<\/p>\n<p>2016\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Michael Walder<\/p>\n<p>2017\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Susanne Blank<\/p>\n<p>2018\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Tim Gebauer<\/p>\n<p>2019\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Maik Bremermann<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des 70-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums hat Thomas Paulsen den Jahresorden 2019 gestiftet &#8211; ein Clown sitzend auf der Zahl 70 \u2013 entworfen von Beate Plieth, die uns seit Jahren ganz tolle Orden entwirft.<\/p>\n<p>Jupp Schmitz w\u00fcrde jetzt fragen: \u201eWat gitt et sonst su Neues?\u201c<\/p>\n<p>Ja genau\u2026GRAU-BLAU hat \u00fcber 70 Jahre lang gezeigt, dass man Karneval kann, dass man in der Lage ist, den Menschen Freude und Frohsinn zu bereiten und aus dem grauen Alltag zu entf\u00fchren. Sinnbildlich daf\u00fcr steht das im Jahr 2010 von Michael Walder getextete Grau-Blau-Lied \u2026 unsere Hymne:<\/p>\n<p>Ich kam einst aus Grenzhausen,<br \/>\nkam aus H\u00f6hr und Kammerforst.<br \/>\nDie andern war\u2019n aus Hilgert<br \/>\nund die B\u00e4ren waren los.<\/p>\n<p>Ich bin Redner, S\u00e4nger, Elferrat,<br \/>\neinmal lustig und auch mal ernst.<br \/>\nWir wollen, dass ihr fr\u00f6hlich seid<br \/>\ndeshalb stimmt jetzt mit uns an:<\/p>\n<p>So ist Grau-Blau<br \/>\nganz meine Farben.<br \/>\nIch bin verr\u00fcckt,<br \/>\ndoch ich steh dazu.<br \/>\nIch hab dadurch<br \/>\nso viel gewonnen.<br \/>\nGrau-Blau ist mein Ziel,<br \/>\nGrau-Blau gibt soviel,<br \/>\nGrau-Blau ist alles, was ich will.<\/p>\n<p>Einer lebt bescheiden<br \/>\nhatte niemals allzu viel.<br \/>\nDer andere hat alles,<br \/>\ndoch auch das ist nicht das Ziel.<br \/>\nEs gibt Wei\u00dfe, Schwarze, Gelbe,<br \/>\nes gibt M\u00e4nner und auch Frauen,<br \/>\ndoch am Ende sind wir Narren,<br \/>\ndie ihr Gl\u00fcck auf Frohsinn bauen.<\/p>\n<p>So ist Grau-Blau<br \/>\nganz meine Farben.<br \/>\nIch bin verr\u00fcckt,<br \/>\ndoch ich steh dazu.<br \/>\nIch hab dadurch<br \/>\nso viel gewonnen.<br \/>\nGrau-Blau ist mein Ziel,<br \/>\nGrau-Blau gibt soviel,<br \/>\nGrau-Blau ist alles, was ich will.<\/p>\n<p>Die Menschen, die wir sehen,<br \/>\nsind Freunde allesamt.<br \/>\nMenschen, die wir m\u00f6gen,<br \/>\nauch wenn jetzt noch unbekannt.<br \/>\nWer braucht Himmel, Erde, Meeresgrund,<br \/>\nwas will ich denn auf dem Mond,<br \/>\nschau doch mal ganz nah bei dir<br \/>\nwo ein Freund als Nachbar wohnt.<\/p>\n<p>So ist Grau-Blau<br \/>\nganz meine Farben.<br \/>\nIch bin verr\u00fcckt,<br \/>\ndoch ich steh dazu.<br \/>\nIch hab dadurch<br \/>\nso viel gewonnen.<br \/>\nGrau-Blau ist mein Ziel,<br \/>\nGrau-Blau gibt soviel,<br \/>\nGrau-Blau ist alles, was ich will.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir noch?<\/p>\n<p>Vor \u00fcber 40 Jahren fingen wir an, bei der Grenzh\u00e4user Kirmes einen kleinen Weinausschank zu etablieren. Das war bereits der Grundstein f\u00fcr die heutige Gastro-Erfahrung in den Reihen der GRAU-BLAUen. Bei einem Fest der Biertrinker war man damals froh, \u00fcber jeden der sich erbarmte, bei GRAU-BLAU ein Glas Wein zu trinken. Aber das Ganze nahm von Jahr zu Jahr mehr Umfang an. Es wurde ein richtiger Weinstand, es kamen Bier und andere Getr\u00e4nke hinzu. Letztendlich blieb GRAU-BLAU im Jahre 2004 als einzige Gruppierung \u00fcbrig, \u00fcberhaupt in Grenzhausen die Kirmes durchzuf\u00fchren. Tradition verbindet nun mal und wir sind guten Mutes, der Bev\u00f6lkerung von Grenzhausen und Umgebung auch in den kommenden Jahren eine tolle Kirmes bieten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Da sich der Karneval nicht nur durch Eintrittsgelder und Kirmes finanzieren l\u00e4sst (da das Ergebnis einer Kirmes auch wetterabh\u00e4ngig ist), musste eine zus\u00e4tzliche Einnahmequelle gefunden werden. So startete GRAU-BLAU im Jahr 2001 zusammen mit der MegaBand in das Abenteuer Big Halloween Ball. Bis 2014 wurden insgesamt 13 Gro\u00dfveranstaltungen in teils vier separaten Locations der Grau-Blau-Halle mit bis zu 1000 Besuchern durchgef\u00fchrt. Einmal zog es uns auch in die Tennishalle am Moorsberg, weil die Grau-Blau Halle zu klein war f\u00fcr das 35-k\u00f6pfige Orchester, welches zusammen mit der MegaBand spielte. Ein Meilenstein in der Veranstaltungsgeschichte von GRAU-BLAU. Mein Dank gilt hier dem Mitbegr\u00fcnder dieser Veranstaltung: Mirco Moskopp.<\/p>\n<p>Da man durch die Kirmes reichlich Gastro-Erfahrung gesammelt hatte, lag es nicht fern, dass man seit 2003, quasi ab der ersten Stunde, mit dabei ist im Gastro-Team des M\u00fcnz Firmenlaufes. Von Jahr zu Jahr erh\u00f6hte sich die Teilnehmerzahl bis heute auf 17.500 Teilnehmer. Die Location wechselte vom M\u00fcnzplatz zum Deutschen Eck, ans Koblenzer Schloss, ins Weindorf und von dort wieder ans Deutsche Eck. Die Verantwortung nahm von Jahr zu Jahr zu. Was sich in all den Jahren aber nicht ge\u00e4ndert hat, ist die hervorragende Zusammenarbeit mit der Firma M\u00fcnz. Vielen Dank, dass wir all die Jahre dabei sein durften. Gerne wieder in 2019.<\/p>\n<p>Da 2011 die Grau-Blau Halle gekauft werden musste und diese gewaltig auf die Finanzkasse dr\u00fcckte, wurde im Jahr 2012 zus\u00e4tzlich der Tanz in den Mai ins Leben gerufen. Geld musste her. Eine neue Idee, ein neues Konzept, eine tolle Veranstaltung f\u00fcr Erwachsene mit Stil. Dabei wird die Halle fr\u00fchlingshaft geschm\u00fcckt mit Maibaum, die eigentliche B\u00fchne ist eine Pf\u00e4lzer Weinlounge und die Band tritt am anderen Ende der Halle auf einer mobilen B\u00fchne auf. Auch hier danken wir der Unterst\u00fctzung von Mirco Moskopp und der MegaBand, die uns eine Plattform f\u00fcr diese Veranstaltung geboten haben. 2013 mussten wir schnell feststellen, dass das alles ein bisschen zu viel f\u00fcr die Mitglieder war. Vier Gro\u00dfveranstaltungen in einem Jahr sind eindeutig zu viel. Deshalb wurde der Tanz in den Mai wieder in die Schublade gesteckt und erst 2016 wieder herausgeholt. Wer mitgerechnet hat, 2015 haben wir eine sch\u00f6pferische Pause eingelegt und weder Big Halloween Ball noch Tanz in den Mai durchgef\u00fchrt. Manchmal muss man sich neu erfinden, gerade in solchen Zeiten, wo ein komplett neuer, junger Vorstand die Verantwortung \u00fcbernimmt. Das Konzept Tanz in den Mai blieb jedoch bestehen. Die letzten drei Jahre waren ein voller Erfolg. Auch nach dem Abschied von der MegaBand musste es weitergehen. So konnten wir f\u00fcr die After Zug Party und den Tanz in den Mai die Band H\u00f6rger\u00e4t verpflichten. Diese Band wird auch 2019 den G\u00e4sten einheizen\u2026mit zwei kleinen \u00c4nderungen: die Veranstaltung findet als Tanz im Mai am 04.05.2019 statt und nicht am 30.04. (wegen verl\u00e4ngerter Osterferien) und es werden erstmals zwei Bands auftreten. Neben H\u00f6rger\u00e4t konnten wir noch die pagemakerz verpflichten. Wie gesagt, man muss sich immer wieder neu erfinden.<\/p>\n<p>Genau\u2026.After Zug Party war noch ein Stichwort. Diese wurde ebenfalls in der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der MegaBand und Frontmann Mirco Moskopp ins Leben gerufen und 11 Jahre lang durchgef\u00fchrt. Entstanden ist die Idee, nachdem entschieden wurde, mal wieder neue Wege zu gehen und die MegaBand an den eigentlichen Mottowagen beim Zug hinten anzuh\u00e4ngen. Damit nicht genug, musste ja auch noch Strom her. Also wurde am Anh\u00e4nger noch ein tonnenschweres Aggregat angehangen. Ein Gespann von \u00fcber 25m L\u00e4nge. So sind wir von Grenzhausen nach H\u00f6hr gefahren mit der Band im Schlepptau. Die Mauer am Park wurde schnell unsere Mauer, auf der wir gemeinsam das Grau-Blau Lied zelebrierten. So viel Zeit musste sein. Wo eine Band war und auch Publikum, lag es nicht fern, den Anh\u00e4nger an den T\u00f6pferstuben abzukoppeln (oder auch mal in Grenzhausen am Laiguelia Platz) und noch ein, zwei Stunden after Zug gemeinsam zu singen und zu feiern. Eine tolle Veranstaltung, die sich \u00fcber Jahre etabliert hat. Nach dem Kneipensterben in H\u00f6hr-Grenzhausen eine M\u00f6glichkeit, den H\u00f6hr-Grenzh\u00e4user Zug weiter attraktiv zu halten. Wir haben uns dazu entschlossen, ab 2019 mal wieder neue Wege zu gehen und keine Band mehr beim Zug mitzunehmen. Damit f\u00e4llt aus GRAU-BLAU Sicht auch die After Zug Party weg, zumindest f\u00fcr den Verein aus finanzieller Sicht und aus Sicht des immensen Arbeitsaufwands. Wir hoffen dennoch, dass die After Zug Party als solches weiter bestehen bleibt und die Besucher auch weiterhin zum Zug nach H\u00f6hr-Grenzhausen kommen.<\/p>\n<p>Feiern k\u00f6nnen wir auch abseits des Karnevals, denn Karnevalsvereine sind nicht nur in der f\u00fcnften Jahreszeit aktiv, sondern das ganze Jahr \u00fcber. Neben den vielen und harten Arbeitseins\u00e4tzen muss man auch mal gemeinsam Seele baumeln und es sich gut gehen lassen. Hierf\u00fcr wurden Sommerfeste organsiert und die etablierte Winterwanderung mit wechselnden Zielen. In den letzten Jahren hat sich die Grau-Blau Tour bewehrt. Hier wurden bislang Ziele wie das Koblenzer Oktoberfest oder in diesem Jahr Jeck im Sunnesching in Bonn angesteuert. Eine Flo\u00dffahrt auf der Lahn wurde unternommen oder auch eine Stadtf\u00fchrung in Koblenz. Wir freuen uns schon auf 2019. Etliche Jahre haben wir Auto-Rallyes veranstaltet und dabei mit vielen kniffligen Fragen viele sch\u00f6ne Gegenden kennengelernt. Das war ein riesen Spa\u00df au\u00dferhalb des Karnevals. Bei der ersten und einzigen Bobby Car Meisterschaft von H\u00f6hr-Grenzhausen (durchgef\u00fchrt von unseren Freunden von Rot-Wei\u00df) haben wir den ersten Platz belegt. Diesen konnten wir auch schon mal bei den offenen Stadtmeisterschaften der Sch\u00fctzen St. Seb. H\u00f6hr erreichen &#8211;\u00a0 sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft. Die letzten beiden Jahre gewinnen wir jedoch nur an Erfahrung. Vielleicht kehren ja irgendwann die von R\u00fcdiger \u201eAmbert\u201c so gern zitierten Spie\u00dfbraten Abende zur\u00fcck oder der gemeinsame Ausflug zur Go-Kart-Bahn in Koblenz. Wer wei\u00df. Als absolutes Highlight bleibt mir jedoch die Fahrt nach Graz im Jahr 2001 in Erinnerung. \u201eUnd wir fahren in die Berge und der ganze Bus muss Pippi\u201c \u2026 nach 15 Stunden Busfahrt endlich angekommen, wurden schnell die Zimmer bezogen und schon ging es weiter mit \u201eQuetschn\u201c und Gesang im Bus Richtung Slowenien, wo man in einer Buschenschank schon auf die lustige Gesellschaft wartete. Es wurde gesellig bis in den sp\u00e4ten Abend gefeierte und das ein oder andere Glas Wein geleert. Angeblich in unmenschlichem Ausma\u00df. Na ja, Karnevalisten k\u00f6nnen was vertragen. Unvergessen die Brotzeit, wo Hans M\u00fcller uns jungen Kerlen mal zeigen wollte, wie man frisch geriebenen Meerrettich isst. Sensationell. Jaulend und die Augen weit aufgerissen, griff er nach allem auf dem Tisch, was fl\u00fcssig war. Was haben wir gelacht. Tags darauf hatten wir unseren gro\u00dfen Auftritt mit Grau-Blau in den Kammers\u00e4len von Graz. Das Grau-Blau Ballett tanzte, die Boygroup trat auf und ich durfte zusammen mit Holger Rech und Erol Yarkin zweimal auf die B\u00fchne und die Ball- und Brettnummer vorf\u00fchren. Thomas Paulsen erhielt noch eine Ehrung als Pr\u00e4sident und die Ehrenkappe des Grazer AK. Danach rockten wir bis in die Morgenstunden in der Diskothek ab. Wahnsinn. Die Heimfahrt war m\u00fchsam, aber wir waren alle zufrieden und gl\u00fccklich. Vielen Dank an Michael Walder und Thomas Paulsen f\u00fcr diese tolle Tour, die sicher zur Teambildung beigetragen hat. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich h\u00e4tte ein Einstieg bei Grau-Blau nicht besser laufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>So \u2026habe fertig. Ich habe versucht, in einigerma\u00dfen chronologischer Reihenfolge vorzugehen. Das ist mir nicht immer gelungen. Dennoch ist dieser Artikel all denjenigen gewidmet, die in den letzten 70 Jahren all diese Kapitel (und noch viele mehr) des n\u00e4rrischen Buches GRAU-BLAU geschrieben haben, die in fr\u00f6hlichen Stunden leichten Herzens zusammengesessen und gefeiert haben, die aber auch in schweren und traurigen Stunden die Gesellschaft GRAU-BLAU nicht haben untergehen lassen. Es m\u00fcssten noch so viele genannt werden, auch Mitstreiter der Neuzeit, wie die Jungs von der Technik Uwe Plieth, Olaf Heuser und Tobias Becker oder die B\u00fchnenschlampen Erol Yarkin, Maik Bremermann und Holger Rech. Ein nicht wegzudenkender Reinhard Heuser. Eine Nicole Berger, Jutta Georg oder Suanne Blank, die immer und unerm\u00fcdlich f\u00fcr den Verein da sind, aber nicht im Rampenlicht stehen. Wir Gedenken auch der gro\u00dfartigen Leistungen unserer verstorbenen Elferratsbr\u00fcder Wolfgang Plieth und Elmo Pantani. VIELEN DANK auch an die vielen flei\u00dfigen Helfer von GRAU-BLAU und Freunden, die sich Jahr f\u00fcr Jahr in den Dienst der Sache stellen, die drei Gro\u00dfveranstaltungen meistern und beim Hallen- oder Wagenbau dabei sind. Ohne euch geht es nicht.<\/p>\n<p>Mit karnevalistischen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>Carsten Gr\u00e4f<\/p>\n<p>1. Vorsitzender<\/p>\n<p>Karnevalsgesellschaft Grau-Blau<\/p>\n<p>H\u00f6hr-Grenzhausen, Januar \/ Februar 2019<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gru\u00dfworte sind ein echter Knaller, ein Publikumsrenner! Jede(r) liest sie, jeder(r) mag sie, erfreut sich am schier grenzenlosen Einfallsreichtum mit dem sich wortgewaltige Lobeshymnen und Gl\u00fcckw\u00fcnsche paaren. Ein T\u00f6lpel, wer sich ziert und kein Gru\u00dfwort mehr spendiert. Wenn ein Karnevalsverein sein 70-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um feiern kann, dann ist das in unserer heutigen schnelllebigen Zeit ein beeindruckendes&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","footnotes":""},"class_list":["post-15","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.grau-blau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/15","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.grau-blau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.grau-blau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grau-blau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grau-blau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.grau-blau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/15\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21992,"href":"https:\/\/www.grau-blau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/15\/revisions\/21992"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.grau-blau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}