Sitzung

KG Grau-Blau 2019 – Der Sitzungsbericht *

 

Am Samstag, den 26.01.2019 startete die Karnevalsgesellschaft Grau-Blau offiziell in Ihre Jubiläumskampagne.

Um 18:11 Uhr lud der 1. Vorsitzende Carsten Gräf und Präsident Andre Geilen zum obligatorischen Sektempfang in die Grau-Blaue Narrhalla. Das Prinzenpaar mit Gefolge, sowie alle Aktiven der KG Grau-Blau waren versammelt und lauschten den einstimmenden Worten von Carsten. Im Anschluss wurde der diesjährige Jahresorden verliehen. In diesem Jahr gestaltet durch Beate Plieth und gestiftet von Thomas Paulsen.

Der Jubiläumsorden

Vielen Dank hier für!

Um 19:11 Uhr wurde es dann ernst. Mit dem Läuten der Glocke wurden die Sitzungsgäste in den Saal gelockt. Dort wurden sie von der Sitzungsband unter Leitung von Mario Meister mit Stimmungsmusik empfangen und eingeheizt. Dann direkt der erste Punkt und auch die erste Neuerung im Jubiläumsjahr. Hatte man sich an ein Video zur Einstimmung gewöhnt, gab es in diesem Jahr Holger Rech, alias der Hausmeister. Mit lustigen Sprüchen über Publikum und Band, sowie etwas „langbeiniges blondes“ Melanie Gisch, auf die Augen und die Ohren.

Traditionell folgte dann das Protokoll. Doch was war das? Der Joker kam um locker 15 kg erleichtert auf die Bühne und wandelte sich nach kurzer Zeit in den Norddeutschen Ove Jensen um. Nach langer Zeit auf der Bühne, übergab so Michael Walder sein Amt als Protekollarius. Gekonnt, mit sehr viel Humor führte der Norddeutsche das Publikum durch das politische Geschehen aus dem vergangenen Jahr und feierte einen tollen Einstand.

Dann stand schon der Höhepunkt des Abends auf dem Programm. Weil sie „Karneval feiern wollen“, stehen Sabine III. und Jörg I. Ortmann mit ihrem Gefolge von der kölschen Bärenschar Kopp. Sie eroberten mit ihrer sympathischen Art direkt das Publikum und gaben uns anschließend als Gäste die Ehre.

Anschließend folgte der traditionelle Marschtanz. Super vorgetragen durch Mädels des Grau-Blau Balletts und trainiert von Christina und Stephanie Oster.

Den Rahmen der uniformierten Mädels nutzte auch in diesem Jahr, der Ehrenvorsitzende, Rüdiger Remy, um einem langverdienten Mitglied durch den Ehrenorden „Grau-Blauer-Ambert“, die Ehre zu erweisen. In diesem Jahr ging der Orden, an das langjährige Vereinsmitglied, Vorstandsmitglied und „Bühnenschlampe“ Maik Bremermann. Sichtlich gerührt nahm dieser die Ehrung dankend entgegen.

Als nächstes strapazierte unser Bauhofmitarbeiter Jupp Schmitz, Martin Staudt, die Lachmuskeln des Publikums. Kurzweilig wie eh und je feuerte er einen Witz nach dem anderen heraus.

Kaum war Martin Staudt von der Bühne getreten, enterte die grau-blaue Boygroup die Bretter, die die Welt bedeuten. Mit einem tollen Tanz begeisterten die knackigen jungen Männer das Publikum.

Kurz darauf trat Norbert Weber als „Mündiger Bürger“ in die Bütt und brachte den Saal erneut zum Kochen. Trockener Humor, in Perfektion vorgetragen.

Klatschen im Takt und Rhythmus gehören zum Karneval wie der Dom nach Köln. Das dachte sich auch die Gruppe „Haareschön“ unter der Leitung von Carina Daum und Elena Topler. Zunächst mit Besen bewaffnet brachten Sie genau das in den Saal, anschließend wurden Leitern und später Eimer zu Instrumenten umfunktioniert und damit die Leute ins Staunen versetzt. Eine rundum gelungene Darbietung.

Nach der Pause, die in diesem Jahr durch Sascha Hulawe und seine Cocktailprofis gestaltet wurde, spielte der Musikverein Hillscheid die Menschen von der Theke auf ihre Stühle im Saal.

Dort angekommen wartet der nächste optische Leckerbissen. Donna Balken, alias Natascha Bayer, brachte in diesem Jahr mit ungewohnt leiser Stimme das Publikum mit ihren Anekdoten zum Weinen vor Lachen.

I’d do anything for love love – so schallte das Lied aus den Lautsprechern, zu dem das  Grau-Blau Ballett seinen Showtanz darbot. Die Prinzessin war zu Tränen gerührt und das Publikum von den Stühlen gehauen. Eine tolle Leistung die Stephan Haas als Choreograf und das Grau-Blau Ballett auf die Bühne brachten.

Von Jung zu Alt. Die beiden Lebenskünstler moderierte Andre Geilen, als nächstes an. Nobert Weber und Thomas Paulsen, haben wieder die richtige Abstimmung, zwischen lustigem Kostüm, tollen Musikeinlagen und Witzen zum Kaputtlachen gefunden. Ein Zusammenspiel was seinesgleichen sucht.

Einmal vom Stuhl gerissen konnten das Publikum für die nächste Darbietung direkt stehen bleiben. Die „Grau-Blauen Engel“, in diesem Jahr mit einer Neubesetzung, Melanie, Sylvia und Nicole, boten mit einem Misch aus deutsch- und englischsprachigen Liedern, von Schlager über Pop hinzu Rock jedem Musikliebhaber ein Schmankerl. Begleitet wurden sie in diesem Jahr von Christina, Stephanie, Annette und Lena.

Eine Institution fehlt noch. Marlene Jaschke durfte den Reigen der Redner abschließen. Auch hier kann man mit Superlativen nicht geizen. Wer bisher noch nicht lachen konnte, konnte es spätestens zu diesem Zeitpunkt.

Den Abschluss der Sitzung machte wie in jedem Jahr das Grau-Blau Ballett. In diesem Jahr entführte es das Publikum in die Welt von Amadeus Mozart. Tom Schwarz spielte das Ballett mit einem Violinensolo auf die Bühne, wo dann die Pracht der atemberaubenden Kostüme dem Zuschauer das erste mal den Atem stocken ließ. Die Darbietung, die das Ballett im Anschluss zeigte sucht seinesgleichen und ist nur mit sehr viel Lob zu versehen. Dies tat das Publikum mit langen Standing Ovations kund.

Ganz zu Ende war die Sitzung allerdings erst, als der Sitzungspräsident Andre Geilen sich wie gewohnt mit einem Ständchen beim Publikum bedankte und Melanie Gisch das Grau-Blau-Lied durch die Halle schmetterte. Alles in allem eine dem 70-jährigen Jubiläum sehr würdige und tolle Sitzung.

Text: Stephanie Oster

 

 

    Veröffentlich von Thilo Becker

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Auch hier nochmal vielen DANK für diese geniale Sitzung, es war ein sehr schöner Abend in Eurer guten Stube!
    Für die weiteren Sitzungen alles Gute!
    Wir sehen uns!

  2. Als ehemaliger „Prinzgemahl“ , verfolge ich seit einigen Jahren (dank Internet) die Aktivitäten eures Vereins. Es ist schön, zu sehen das es immer noch so viele Aktive gibt und der Karneval in Höhr-Grenzhausen weiterlebt. Mit großem Interesse verfolge ich die Sitzungen, leider nicht live, aber die Web- Version ist auch schon sehr schön. Ich hoffe Ihr habt trotz Regen einen schönen Umzug gehabt und wünsche allen , noch eine schöne Fasenacht. Gruß und Hellau aus Königstein im Taunus sendet Paul vom Wicküler-Eck
    Mein alter Freund Thomas macht sich als Clown auch ganz gut